nach 1945

Der Weg zum Tennissport

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Der Weg zum Tennissport

In den 1930er-Jahren begeisterten die großen Erfolge deutscher Spitzenspieler wie Gottfried von Cramm und Henner Henkel die Öffentlichkeit. Auch wenn man ihre Matches damals nur aus Zeitungsberichten kannte, wuchs das Interesse am Tennissport stetig.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel schließlich die Entscheidung, das bislang vor allem für Faustball genutzte Spielfeld in eine Tennisanlage umzuwandeln. Mit großem Engagement errichteten die tennisbegeisterten Mitglieder – überwiegend in Eigenleistung – vier Tennisplätze.

Besondere Verdienste erwarben sich dabei Fritz Klein und Bernhard Pfaff. Durch ihre Kontakte zur amerikanischen Besatzung konnten sie dringend benötigte Geräte und Materialien beschaffen. Auch Vorstandsmitglied und Nachbar Willi Sinai unterstützte das Projekt großzügig – nicht zuletzt durch die Bereitstellung von Wasser aus dem Tiefbrunnen der Gärtnerei, das für die Platzpflege unverzichtbar war.

Mit dem Bau der Tennisplätze waren die Voraussetzungen geschaffen, Tennis im Verein nicht nur als Freizeit-, sondern auch als Wettkampfsport zu betreiben. Damit begann ein neues Kapitel unserer Vereinsgeschichte – eines, das bis heute fortgeschrieben wird.

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